St. Godehard in Göttingen (Weststadt)

Am 1. Oktober 1954 wurde die Pfarrvikarie Grone in die „St. Godehard Gemeinde Göttingen“ umgewandelt. Die Gottesdienste wurden in der Kapelle am Greitweg und auf dem Dachboden des heutigen Kindergarten St. Godehard I gehalten.

 

Nachdem am 20.03.1955 der erste Kirchenvorstand St. Godehard gewählt war, wurde mit den Planungen für den Kirchbau begonnen.

Im März 1958 erfolgte der erste Spatenstich und am 29,Juni 1959 die Grundsteinlegung.

Am 25.Oktober 1959 war es dann soweit, Bischof Heinrich Maria Janssen weihte die Kirche.

Wegen der Finanznot konnten die Innenausstattung der Kirche und die Gestaltung der Außenanlagen nur nach und nach vorgenommen werden.

1960 wurde die heutige Krippe, zunächst nur mit der Hl. Familie, angeschafft. Diese wurde in späteren Jahren dann erweitert. 1965 wurde der Taufstein aufgestellt. Im gleichen Jahr wurden die sanitären Anlagen im Kellergeschoß der Kirche fertig gestellt.

Im Sommer 1967 wurde dann in Eigenarbeit durch viele freiwillige Helfer, der Kirchvorplatzhergerichtet und die Grünanlagen vervollständigt. Gegenüber den geplanten Kosten von 51 000 DM entstanden so nur ca. 5 000 DM an Kosten.

1968 erfolgte die Umgestaltung der Seitenkapelle u. a. wurde im Altarraum ein Mosaik der „Mutter der immerwährenden Hilfe“ eingesetzt.

Der noch im Rohbau befindliche untere Gemeinderaum „Gute Stube“ konnte 1969 endlich hergerichtet und somit „bewohnbar“ gemacht werden.

Im Zuge der Liturgiereform wurde der Altarraum umgestaltet und am 21.12.1973 eingeweiht.

Im Juni 1974 wurde das Westfenster in der jetzigen Form eingebaut, da das alte verwittert war.

Neben der Innenrenovierung der Kirche wurde 1977 auch das Altarbild hergestellt.

1979 wurde die Orgel erbaut und am 21.Oktober eingeweiht. 1988 wurde die Orgel dann um einige Register erweitert. Die per Hand betriebene Glocke wurde 1983 erworben und dann mit einemelektrischen Antrieb versehen.

Am 28. November 1984 erfolgte die Weihe des Kreuzweges. 1991 wurde in der Marienkapelle eineIkone und neben der Sakristei ein Marienbild angebracht.

In den Folgejahren wurden der Innenraum der Kirche, das Dach und die Betonsegmente an Kirche und Kirchturm renoviert.

Da wir als einzige katholische Gemeinde in Göttingen noch kein Pfarrheim besaßen, obwohl diesbereits 1958 in den Bauplänen vorgesehen war, galt nunmehr das Bestreben der Gremien der Gemeinde den Bau des Pfarrheimes zu realisieren.

Nach vielen, hartnäckig von unserer Seite geführten, Verhandlungen mit den Bau- und Finanzbehörden in Hildesheim, wurde der Bau beschlossen und genehmigt. Im Jahr 2000 konnte der Grundstein für das Pfarrheim gelegt werden und am 1. Juni 2001 wurde die feierliche Einweihung durch Generalvikar Bernert durchgeführt.

2006 wurde im Altarraum eine „Godehard-Statue" aufgestellt.

Durch eine großzügige, zweckgebundene, Spende, konnte 2006 ein aus vier Glocken bestehendes Geläut angeschafft werden. Am 29.Oktober 2006 wurden die Glocken in unserer Kirche geweiht und in den Tagen danach im Turm angebracht.

Klaus Böttcher