Aschermittwoch - Kehrt um zu mir von ganzem Herzen (Joel 2,12)
Mit dem heutigen Aschermittwoch beginnt die 40-tägige österliche Bußzeit.
Die Asche als Zeichen für Vergänglichkeit, Umkehr und Besinnung wird gesegnet und als Kreuz auf die Stirn der Gläubigen gezeichnet mit den Worten: „Kehre um und glaube an das Evangelium“.
Viele Menschen nehmen die Fastenzeit zum Anlass, um auf bestimmte Nahrungs- oder Genussmittel zu verzichten, und tun sich und ihrer Gesundheit damit etwas Gutes.
Der eigentliche Sinn der Fastenzeit ist jedoch, grundsätzlich weniger für sich selbst zu fordern und zu verbrauchen, und stattdessen die Perspektive zu wechseln, frei zu werden und Raum zu schaffen im eigenen Leben.
Raum für Begegnung,
Raum für Hoffnung,
Raum für Liebe,
Raum für die Stärkung der eigenen Gottesbeziehung.
„Kehrt um zu mir von ganzem Herzen!“ (Joel 2,12) heißt es in der alttestamentlichen Lesung am Aschermittwoch.
Nicht nur äußerlich, sondern vor allem aus dem Herzen heraus sollen diese 40 Tage genutzt werden zum Innehalten, zur Besinnung und zur Neuausrichtung des eigenen Lebens auf Gott.
Eine Besonderheit in diesem Jahr ist der gemeinsame Beginn der Fastenzeit der christlichen Gemeinden und des Fastenmonats Ramadan der muslimischen Gemeinden am 18.02.2026.
Eine Zeit, die verbindet, auch über religiöse Grenzen hinaus.
Einen gesegneten Start in die österliche Bußzeit und den muslimischen Gemeinden einen guten Start in den Fastenmonat Ramadan!
Carolin Herbke, St. Godehard







