Kita Godehard II feiert Rückkehr mit einem Sommerfest
Die Gruppen der Kindertagesstätte St. Godehard II sind zurück auf dem Holtenser Berg. Nachdem die Kinder sowie die Erzieherinnen und Erzieher im Herbst 2024 in ein Übergangsquartier an der Backhausstraße in Grone ziehen mussten, sind sie jetzt wieder in ihrem Gebäude in der Wienstraße 31.
Im August 2024 musste nach einem festgestellten Wasserschaden für zwei Gruppen schnell ein neues Quartier gefunden werden. „Das Wasser kam aus dem Boden und die Räume waren nicht mehr nutzbar“, berichtet die heutige Leiterin der Kindertagesstätte Sophia Dupré. Zum Glück sei damals der AWO-Kindergarten gerade aus dem Anbau der Astrid-Lindgren-Schule ausgezogen, sodass die zwei Gruppen direkt einziehen können. „Die Stadt Göttingen hat damals auch gesagt, dass die Plätze benötigt werden, und die Gruppen nicht einfach geschlossen werden können“, erzählt Dupré. Ein in Auftrag gegebenes Schadensgutachten zeigt, dass das Gebäude an der Wienstraße kernsaniert werden muss. Um die Gruppen nicht an verschiedenen Standorten zu haben, erfolgen in der Backhausstraße Umbaumaßnahmen, so dass dort alle vier Gruppen Platz finden.
Während sich Kinder, Erzieherinnen und Erzieher in der Backhausstraße einleben, beginnen auf dem Holtenser Berg die notwendigen Sanierungsarbeiten. Vieles wird neu gemacht, so verfügt jeder Gruppenraum jetzt über bodentiefe Fenster und eine Fußbodenheizung wurde installiert. „Das ist sehr schön, so können die Kinder jetzt wunderbar rausgucken“, sagt Sophia Dupré. Auch die Badezimmer wurden neugestaltet. Eins wurde dabei behindertengerecht gebaut. „Wir können jetzt auch Kinder aufnehmen, die im Rollstuhl sitzen“, berichtet die Kita-Leiterin. Sie ist dankbar, dass die Stadt Göttingen, der das Gebäude gehört, den Umbau finanziert hat und dass alles so gut funktioniert hat.
In der Kindertagesstätte werden derzeit 76 Mädchen und Jungen in drei Kindergarten- und einer Krippengruppe betreut. Es gibt 15 pädagogische Fachkräfte, eine FSJ-lerin, drei Hauswirtschaftskräfte und einen Hausmeister. „Mein Dank gilt auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass sie beim Umzug tatkräftig mitgeholfen haben. „Ohne diese Unterstützung wäre der Umzug in der Form nicht so schnell durchführbar gewesen“, so Sophia Dupré. Für sie selbst, die erst seit Oktober vergangenen Jahres in der Einrichtung arbeitet, sei ihre Anfangszeit eine Herausforderung gewesen. „Ein Übergangsquartier ist halt etwas anderes, als wenn man in den eigenen Räumen ist. Daher habe ich mich auf den Umzug gefreut“, berichtet sie. Neben ihr gebe es auch einige weitere Kräfte, die erst im Laufe des vergangenen Jahres gekommen seien. „Wir haben jetzt die Möglichkeit, als Team zusammenzuwachsen und uns vieles zu überlegen“, sagt sie. Sie selbst sei als Leitung dann auch gleich in den Prozess der Bauarbeiten auf dem Holtenser Berg einbezogen gewesen: „Ich habe da aber auch viel mit meinem Team gesprochen, da sie im Gegensatz zu mir die Räumlichkeiten auf dem Holtenser Berg bereits kannten.“
Die neuen Räume sollen am 12. Juni der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Hierzu ist von 15 bis 19 Uhr ein Sommerfest geplant. „Wir wollen den Stadtteil zu uns ins Gebäude einladen und zudem mit allen Beteiligten feiern“, berichtet Sophia Dupré. Vorgesehen sind unter anderem eine Kunstausstellung der Kinder und die Feuerwehr wird vorbeikommen.
Vera Wölk, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit



