Unser tägliches Brot ...

Impuls April 2022

Es ist immer noch Krieg in unserer Nachbarschaft,
Unsere Mitmenschen leiden, sterben, verlieren ihre Heimat, ihr Zuhause.
Die Hilfe ist groß, auch wenn sie nur Leid mildert, aber nicht verhindert.

Lassen wir nicht nach in der Unterstützung, im Gebet um Frieden, für die Ukraine, für die fliehenden Menschen in aller Welt. Vergessen wir all die anderen Krisen nicht, die es in der Welt gibt. Immer öfter wird vor der nächsten, kommenden Krise gewarnt, vor dem Hunger, den hohen Preisen für Lebensmittel in Folge der Kriege.


Lebensmittel, Brot als die Grundlage unserer Ernährung …

 

Wir werden im April Ostern feiern.

Am größten Fest der Christenheit betrachten wir den Kern unseres Glaubens, die Zusicherung der Auferstehung, aber auch die Zusicherung, dass das „Reich Gottes“ auch hier und jetzt einkehren kann, wenn wir uns gegenseitig annehmen und beistehen, so wie Jesus es uns vorgemacht hat.

„Nehmt und esst, …“,
„Immer wenn ihr nehmt und esst, denkt an das Versprechen,
dass ich euch hinterlasse: schafft das Reich auf Erden, indem ihr der Menschlichkeit Vorrang gebt“
drängt sich mir auf, Jesus als Worte in den Mund zu legen.

 

„Nehmt und teilt unser tägliches Brot“, „Teilt, und es werden alle satt“.
Das Brot, das Teilen des Brotes als der zentrale Ausdruck unseres Glaubens, unserer Verbundenheit mit Gott in Christus.

 

Besinnen wir uns darauf, wenn wir das nächste Mal zum Brot greifen, wenn wir es teilen in unserer Familie und mit denen, die gerade daran Mangel haben.

 

Ich bin tief beeindruckt von der Hilfsbereitschaft gerade der Menschen in der Nachbarschaft zur Ukraine, aber auch anderer Krisenregionen der Welt, die selbst kaum genug zum Leben haben. Wir sollten uns ein Beispiel nehmen, und nicht nachlassen im freudigen Teilen.

 

Und noch ein Gedanke: in meiner Familie wurde vor dem Anschneiden eines Brotlaibes ein Kreuz mit dem Messer auf das Brot gezeichnet, als Zeichen des Glaubens und der Dankbarkeit für das Brot. Brot wegzuwerfen, verkommen zu lassen, war eine Sünde.
Wenn ich Berichte höre, wieviel Brot, wieviel Lebensmittel unsere Überflussgesellschaft wegwirft, dann schmerzt das sehr.
Würden wir das nicht tun, wie viele Menschen mehr könnten satt werden?

Gerade jetzt, in der Erwartung einer Knappheit von Lebensmitteln in der Welt, sollten wir wieder zur Achtsamkeit mit Lebensmitteln zurückkehren.

 

„Nehmt, teilt und esst, und es werden alles satt“

„Tut das zu meinem Gedächtnis“

 

 

Frohe, gesegnete und Frieden bringende Ostern

 

 Thomas Schink

 

 

Einladung

Was tun mit nicht mehr frischem Brot oder anderem Gebäck?

Da brauchen wir nur in die Traditionen unserer Familien, in alte Rezeptsammlungen schauen.

Da gibt es viele Anregungen für eine Verwertung.

Teilen Sie diese mit uns.

Wenn Sie mögen, schicken Sie Rezepte an 

webmaster(ät)st-godehard-goettingen.de.


Wir werden diese dann hier veröffentlichen (Link zu den Rezepten).
Es würde uns sehr freuen, wenn Sie mitmachen.

Thomas Schink